Als sich die Lichter spiegelnd in der Discokugel brachen, wusste niemand mehr genau, welches Jahr gerade endete. Die Musik vibrierte wie ein Versprechen durch den Raum – ein Bass, der Herzen zusammenschob, ein Rhythmus, der Erinnerungen weckte.
Glitzer lag in der Luft, auf Jacken, Haaren und Lachfalten. Fremde tanzten miteinander, als würden sie sich schon ewig kennen. Zwischen Neonlicht und Champagnerperlen blieb für einen Moment alles stehen.
Kurz vor Mitternacht zählten alle gemeinsam herunter. Zehn. Neun. Acht.
Und dann – ein Knall, ein Jubel, Umarmungen, Küsse, ein neues Jahr auf der Tanzfläche geboren.
Die Disco schluckte Sorgen, verwandelte sie in Bewegung.
Und irgendwo zwischen zwei Songs wurde klar:
Manchmal beginnt ein neues Jahr genau dort, wo man einfach weiter tanzt.